11. Oberelbemarathon - Der Nachtrag
Damit niemand in Versuchung gerät zu behaupten, dass die "laufenden" Kopfjaeger nur privat ihre Kilometer abspulen oder gar überhaupt nur so tun als ob, legen Steffi und ich unseren kleinen Erlebnisbericht der letzten Wettkämpfe ab.
Unsere "Rennsemmel" Steffi eröffnete ihre Wettkampfsaison recht spät am 27. April beim Oberelbemarathon über die Halbmarathondistanz von 21,1 km. Ursprünglich war ihr Einstieg über diese Distanz in Leipzig am 20. April geplant. Da opferte Sie sich allerdings für Martin, Mareno und mich beim Treppenmarathon in Radebeul als moralischer Beistand. Danke schön nochmal!!!
Zurück zum Oberelbemarathon... Ebenfalls waren Martin's Eltern - Kopfjaegerin Mechthild und Uwe sowie Marenos Schwester Lydia mit Mann Mirko am Start. Deren Tochter Paula stellte sich dem 10 Kilometer-Lauf in Dresden. Da werden wir wohl noch einiges zu erwarten haben in Zukunft...
Da ich noch die Treppen zum Spitzhaus in Radebeul in den Knochen hatte und ein Fahrer für den Transport von Steffi, Mechthild und Uwe gebraucht wurde, erklärte ich mich bereit die "Halbmarathonis" durch die Gegend zu fahren.
Der Sonntag machte seinem Namen alle Ehre und so fuhren wir gemeinsam nach Pirna zum Start. Die komplette Marathonstrecke beginnt bei der Festung Königsstein und verläuft entlang der Elbe, über Pirna, bis zum Ziel im Hans- Steyer-Stadion in Dresden.
Obwohl ich an diesem Tag nicht startete, spürte ich die bekannte Aufregung in mir aufsteigen. Nach dem Startschuss feuerte ich unsere Leute noch kräftig an, um anschließend zum Zielbereich nach Dresden zu fahren. Mir ist immer noch ein Rätsel wie es einige Menschen schaffen, den Start um einige Minuten zu verpassen. Als "Außenstehender" bekommt man so etwas eben auch mal mit. Zurück zu Rennen... Die liebe Sonne brannte erbarmungslos und ich konnte die fluchende Steffi bildlich vor mir sehen, die dieses Wetter nicht so begrüßt hatte. Aber da ich Sie als Kämpferin kenne, war mir klar, dass sie alles geben würde. Im Zielbereich kam bei knappen 90 Minuten die erste Frau herangesprintet. Dann die zweite, dritte usw. Wo blieb Steffi? Ich hatte große Hoffnung, dass sie ihre persönliche Bestzeit von 1 Stunde 36 Minuten von Mallorca toppen könnte...
Und schließlich überquerte Sie bei 1 h 37 Minuten und zerquetschten Sekunden die Ziellinie als zehnte aller Frauen und fünfte ihrer Alterklasse. Nur nebenbei, da waren die besten Männer schon über 27 Minuten im Ziel... Bestzeit gaaanz knapp verfehlt. Aber Steffi sah man deutlich an, dass nicht mehr drin war. Vielleicht braucht sie mal eine Lokomotive ;-) Ab einem bestimmten Leistungslevel wird es halt immer schwerer die Ergebnisse zu steigern. Trotzdem großen Respekt für dieses Ergebnis als Auftakt für die weiteren anstehenden Herausforderungen!!!
Für die Freunde harter Fakten: Es waren 587 Frauen über die 21,1 km am Start von denen 79 in Steffis Altersklasse liefen. Ich finde, dass das alles über ihre erbrachte Leistung aussagt.
Mechthild und Uwe erreichten nach lobenswerten 2h 15 Minuten das Ziel. Wir können wirklich sehr stolz auf unsere "reifen" Sportler sein. Andere kriegen in diesem Alter nicht mal ihren Allerwertesten vom Sofa und bekommen schon Herzrasen bei der Vorstellung in der prallen Sonne 21 km zu laufen!
Laufrookie Mirko absolvierte seine erste Halbmarathondistanz in einer respektablen Zeit von 1h 50 Minuten. Lydia bewegte sich in demselben Bereich. Starker Auftritt ihr beiden!


Die Laufshirts liegen hoffentlich bald für Euch bereit! ;-) Dann will ich aber auch mind. 5 KOPFJAEGER in TEAM-Farben auf dem Bild sehen
Reife Leistung!