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21.5.2012 | 23:50

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14. Ebersbacher Maienpreis

Heut war es wieder soweit, das 3. Rennen der Saison fand statt. Punkt 7 Uhr klingelte der Wecker und ich stieg aus dem Bett. Geduscht, angezogen und die Sachen fertig gepackt ging es ab in´s Auto. Mit einem kleinen Umweg über Radeberg, wo ich mein Glücksbringer abholen musste, ging es ab nach Ebersbach. Dort gegen 9 Uhr angekommen suchten wir erst einmal den Startpunkt. Nach ein paar Runden im doch recht großen Dörfchen Ebersbach fanden wir diesen dann. Es standen schon recht viele Autos und meines reihte sich dann mit ein. Auch die 3 Kopfjaeger Kollegen waren zum gleichen Zeitpunkt angereist und waren ebenfalls hochmotiviert und bereit für´s Rennen ;-). Angemeldet, danach das Rad startklar gemacht und angezogen konnte es schon fast losgehen. Meinem Glücksbringer, Kati, noch ein wenig die Funktionen der Kamera näher gebracht konnte es dann endlich losgehen.

Ab in Startaufstellung. Diesmal war eine Position in der ersten Reihe drin. Da standen wir und der "Oberchef" gab nach einer kurzen Rede den Start frei. Auf ging es in gemütlichen RTF Tempo. Was ich/wir bis dahin noch garnicht wussten es sollten 8 Runden a 8 km schön langsam in der Gruppe gefahren werden, und erst in den letzten 2 Runden (9 + 10) durfte Tempo gemacht werden. So nahmen wir das hin und fuhren diese besagten 8 Runden ruhig hinter dem Vorausfahrenden Fahrzeug her. Pinkelpausen mit eingeschlossen. Die Strecke war etwas wellig und teilweise wehte auch ein heftiger Gegenwind. Langsam näherten sich die besagten 2 Runden. In der noch langsamen 8 Runde gab es leider einen recht schweren Sturz, gute Besserung den 2 Herren. Diesen Schrecken überwunden fuhren wir zum letzten mal recht gemütlich den Hügel vor Start/Ziel hoch. Dann ging es langsam los die Glocke läutete und das Rennen war freigegeben.

Tempo wurde erhöht und ein paar fielen auch schon hinten raus. Es dauerte nicht lange bis der erste Angriff kam. 2 Fahrer fuhren vorne weg und in Bruchteilen von Sekunden überlegte ich mir mit vor zu fahren. Wir waren dann zu viert und fuhren dem Feld davon. Meine anderen 3 Teammitglieder fuhren derweil an der Spitze des Pelotons. Und "bremsten" dies kurzerhand aus. (Danke!). Es galt noch 16 km zu fahren und wir gaben ordentlich Gas. Anfangs lief die besagte 4er Gruppe noch nicht richtig aber schon bald spielten wir uns ein. Der Abstand zum Feld vergrößerte sich immer weiter. Ohne mich hochzuloben arbeitete ich hart und fuhr viel in der Führungsposition. Die Beine waren gut, und als einer der Gruppe sagte: "macht langsamer das reicht dicke!", wollte ich es noch gar nicht glauben. Also fuhr ich weiter an der Spitze. Die letzte Runde fast komplett vorn im Wind. Meine bedenken waren nur das ich das vllt. an dem Zielberg bezahlen müsste. Aber okay weiter gings Richtung letztem Zielberg. Eine Attacke eines Fahrers aus unserer Gruppe. Wir 3 anderen gingen mit. Beine waren noch den Umständen entsprechend gut. Dann in der Mitte des Berges in führender Position war ich noch gut mit dabei. Oben angekommen holte ich die letzten Kraftreserven aus den Beinen. Platz 2 war dann das Endergebnis.

Überglücklich und total aus der Puste rollte ich kurz aus und bekam ein Küsschen von meiner Maus :)

Fazit: Hat alles gestimmt, außer das ich in der 4er Gruppe teilweise auf der falschen Straßenseite gefahren bin (Windverhältnisse). Naja, man kann nur lernen. Insgesamt bin ich aber hoch zu frieden.

Platzierung: 2./85

01.05.2007
Von: Franco Loreck

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