2. Oberlausitzer-MTB-Marathon
Im Falle des 2. Oberlausitz-Mountainbike-Marathon am 25.06.2006 führte uns die schöne Strecke zum Teil allerdings über Wiesenpassagen mit einer Menge davon.
Dafür ist unser Starterfeld stark gewachsen und von den 136 Teilnehmern waren 5 KOPFJAEGER am Start - großartig!
Auch die Leistungen unser angetretenen Matadore (wir kämpften nicht gegen Stiere, sondern gegen die Höhenmeter des Zittauer Gebirges) waren beachtlich. Trotz 4 Plattfüßen fuhren wir auf Platz 2 der Mannschaftswertung - obwohl durch Rechenfehler der Organisatoren auf unserem Pokal und den Urkunden Platz 3 notiert ist. Also nicht über die Unstimmigkeiten zu den Fotos wundern - das mit den Urkunden ist in Klärung.
Der Renntag begann in Hektik - wenn auch "mach mal ruhig Sprüche" davon ablenken sollten, da wir nach der Party am Vorabend (noch mal vielen Dank an Julia und alles Gute mit den Kleinen), die die Rennteilnehmer zwar diszipliniert gegen Mitternacht verlassen hatten, ein wenig zu spät aufbrachen. So fuhren wir mit Teambus (Danke Henry - daran könnten wir uns gewöhnen :-) in Richtung des kleinsten Mittelgebirges Deutschlands mitten ins Dreiländereck.
Dort angekommen hatten wir reichliche 20 Minuten Zeit für Klobesuch, abholen und anbringen der Startnummern, anziehen, nervös machen, das einrollen fiel aus, da durch die Lautsprecher zum Start gerufen wurde.
Nachdem dieser erfolgt war kamen wir auch nicht wirklich zur Ruhe, da die 25 km Runde, die wir alle zweimal bebiken wollten uns mit einem langen Anstieg begrüßte - so aber das fehlende einrollen wettmachte, da Pulsschlag und Schweißproduktion sofort bestens aktiviert wurden.
Den Anfang der Luftlosen machte ich, nachdem ich mich beim uphill voller Freude an die Spitze unseres Fahrerfeldes manövriert hatte, platzte der hintere Schlauch und schickte mich duathlonlike auf einen ca. 4 km dauernden Fußmarsch, der durch Torsten einem hilfsbereiten Biker aus Dresden, mit dem flicken dieses unterbrochen wurde.
Während der anschließenden Aufholfahrt kam ich an Henry vorbei, der sich das Rennen ebenfalls kurzfristig schiebend betrachten musste. Doch das Glück mit zwei Bar befüllten Reifen zu fahren währte nur bis ca. 6 km vor Schluss. Da löste sich der Flicken und die letzten Kilometer strampelte ich ein wenig deprimiert, plattfüßig zu Ende. Anschließend kam Thomas ebenfalls zu Fuß über die Ziellinie - so schnell wie wir mit den Laufpassagen trotzdem waren, sollten wir ernsthaft über die Änderung unseres Vereins in einen professionellen Duathlonstützpunkt nachdenken
.
Die Siegerehrung ließ unseren Teamnamen noch zweimal durch die Lautsprecher hallen - beim Aufruf von Micha für seinen sensationellen 6. Platz, den er auf den letzten Kilometern durch konstantes Tempo herausfuhr (komm schon lass die Straßenrennen bleiben ;-) und bei der Teamwertung.
Als am Anfang von Wachstum die Rede war, habe ich Katharina, die uns beim Sachsenlauf in Coswig mit einem 4. Platz würdigst vertrat nicht vergessen. Denn an dieser Stelle wünsche ich deinen Knien eine zunehmende Schmerzfreiheit! Denn wie erwähnt wechseln wir ja alle auf Duathlon :-) .
Zwei Tage vorher waren Mechthild und Mareno für uns beim Biehlaer Froschlauf am Start und hatten auch eine schöne Veranstaltung.
Somit war unser Verein wieder einmal recht rege unterwegs an diesem schönen Juniwochenende und die Leistungen aller gedeihen wie die Blumen. Ich denke der Sommer wird nicht nur der Sonne wegen heiß und hoffe auf weitere gemeinsame Aktionen mit vermehrtem KOPFJAEGER-Potential.
