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22.5.2012 | 0:08

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30. BMW Frankfurt Marathon

Beim Marathondebüt in Frankfurt Olympia-Norm knapp verpasst... ;-)

Mein Saisonabschluss - und zugleich Marathondebüt und läuferisches Saison-Highlight - fand am 30. Oktober in Frankfurt/Main bei der Jubiläumsauflage des BMW Frankfurt Marathon statt. Als Laufneuling mit einer (etwas) knappen Vorbereitungszeit von ca. 7 Wochen, hatte ich mich bewusst und sehr spontan für diesen Marathon entschieden. Die flache, schnelle Strecke, das Streckenprogramm, tausende Zuschauer an der Strecke und mehr als 15.000 Starter sollten mir das Unternehmen "Marathon" bei meinem ersten Mal etwas erleichtern. Zudem gab es, für eine verhältnismäßig günstige Startgebühr, einen prall gefüllten Starterbeutel in Form eines Rucksacks dazu.

Per Bahn ging es am Samstag also nach Frankfurt und vom Bahnhof direkt zur Startunterlagenausgabe in der Messe Frankfurt. Dort sollte am Sonntag um 10.00 Uhr auch der Startschuss fallen. Nach einem kurzen Rundgang über die Marathonmesse und einer anschließenden Stärkung auf der obligatorischen Nudelparty, fuhr ich gleich in mein gebuchtes Hotel, um für den folgenden Tag fit zu sein.

Ausgeschlafen, aber total nervös, machte ich mich am Sonntag frühzeitig auf den Weg zur Messe, um in aller "Ruhe" (soweit bei über 15.000 Menschen möglich) mein Gepäck abzugeben und nochmal kurz "in mich" zu gehen. Als um 10.00 Uhr dann der Startschuss fiel, ging es erstmal im Schritttempo Richtung Startlinie. Ca. 15 Minuten später hatte auch ich die Startlinie erreicht und endlich setzte sich die Masse laufend in Bewegung.

Bei den idealen Laufbedingungen fand ich sofort in meinen optimalen Lauf-Rythmus. Die erste Verpflegungsstation bei Kilometer 5 war - gefühlsmäßig - überraschend schnell erreicht und mit der kräftigen Unterstützung tausender Zuschauer, der zahlreichen Samba-Gruppen und Bands, lief es bis Kilometer 30 richtig rund. Ab da wurden die Beine nun schon etwas schwerer. Nachdem mir dann, bei der Verpflegungsstation an Kilometer 35, das Wiederanlaufen so schwer fiel, beschloss ich, die restliche Strecke möglichst durch zu laufen. Also die nächste Wasserstation rechts liegen gelassen und weiter gelaufen. Die Taktik ging nur leider nicht ganz auf, denn gut 3 Kilometer vor dem Ziel zwangen mich schmerzende Knie und Oberschenkel zu einer kurzen Gehpause. An Aufhören war trotzdem nicht zu denken und nach einem letzten Energieschub bei Kilometer 40 ging es auf zum Endspurt.

Der letzte Kilometer auf der Zielgeraden, der Zieleinlauf über den roten Teppich in die Festhalle, die Stimmung an der Strecke - einfach überwältigend und gigantisch! Mit einer Zielzeit von 04:26 h habe ich die Olympia-Norm (02:30 h) denkbar knapp verpasst... ;-) Zufrieden bin ich trotzdem, war doch meinem erster Lauf in Nürnberg mehr ein Kampf gegen den "inneren Schweinehund" als gegen die Uhr. Jetzt geht es aber erstmal in die wohl verdiente Regeneration, bevor es im nächsten Jahr dann u.a. zum BMW Berlin Marathon geht.

01.11.2011
Von: Manuela Lindner

Kommentare

4 Kommentare
Andreas Krämer schrieb am 14.11.2011 11:29 email homepage

Ich kann mich auch noch sehr gut an meinen ersten Marathon erinnern. Eine irre Mischung aus Schmerz und gänsehautgefühlen beim Zieleinlauf. Großen Respekt!

Viel Spaß beim weiteren Training!

Manuela schrieb am 03.11.2011 07:50 email homepage

Schlimmer? Eek

Und ich dachte, es kann nur besser werden... zwinker

@ Thomas: Mit dem Schwimmen liegst Du richtig. Nächstes Jahr soll es dann mein erster Triathlon werden. smile

Thomas Haupt schrieb am 02.11.2011 22:54 email homepage

Würde mich nicht wundern wenn du jetzt auch noch mit schwimmen anfängst zwinker

Stego schrieb am 02.11.2011 22:04 email homepage

Gratulation zum ersten Marathon! Der zweite wird schlimmer! ;-)

 

Und jetzt schön Pause machen!!

 

VG

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