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22.5.2012 | 0:11

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33. Leipzig Marathon

Halbmarathon über 21,1 km

Es war wieder einmal einer dieser Tage, wo die Sonne scheint und es toootaaal warm ist. Echt scheußliche Tage!!! So war nun auch der 19.04.2009. Und was hätte man alles Schönes machen können - Eis essen, Sonne baden, ... Aber NEIN es stand der Leipziger Marathon auf dem Plan. Nach einer unruhigen Nacht mit viel Straßenbahnlärm und einem schönen Tankstellenfrühstück bewegten Andreas und ich uns zu meiner alten Studiumlernstelle. In meiner alten Fakultät lieferten wir unsere Sachen ab und genossen noch mal die Ruhe auf der Toilette! (Kennt man von anderen Veranstaltungen anders.) Danach GINGEN wir uns warm. Eine Runde um die Arena muss genügen!! GRINS Damit jetzt unsere Profis nicht ausrasten - wir erwärmten uns auch noch richtig.

Um 12:45Uhr sollte Start sein. 10 Minuten vorher standen wir schon mit vielen vielen anderen Läufern im Startbereich - eingequetscht wie Ölsardinen. Bevor der Start erfolgte, kam bereits der erste Marathonläufer ins Ziel. Dies war Maksym Salii in einer Zeit von 2h:31min:13sec.

Kurz danach ertönte unser Startschuss! Ich hatte trotz aller Erwartungen keine Probleme an langsameren Leuten vorbei zu kommen, obwohl der Startbereich sehr eng war. Da hatte Andreas mehr Probleme, wie er mir später erzählte. Tipp: mehr an der Seite halten oder langsamer laufen!! GRINS

Die ersten Kilometer waren recht angenehm. Ab und zu bekam man Schatten von den Häusern ab. Der leicht wehende Wind erfrischte. Dieser Lauf war der erste Lauf, bei dem ich nach ausgerechneter Zeit rannte. Andreas hatte es geschafft mich dazu zu überreden. Ich nahm also aller 5 Kilometer meine Durchgangszeit. Und hielt das auch in annähernd gleicher Zeit durch (bei etwa 23 Minuten).

Mit der Zeit wurde es immer anstrengender. Die Sonne brannte, ich wurde immer brauner und meine Kräfte immer weniger. Man sehnte sich nach der kurzen Abkühlung an den Versorgungsstationen. Von denen waren zum Glück reichlich vorhanden. Viel Energie gab einem auch die Menschenmasse am Straßenrand. Fast überall wurde man angefeuert!!! Dies ist ein großer Vorteil bei Läufen in Großstädten.

Sehr schön fand ich es meine alte Studienstadt und mit ihr gewisse Ecken zu durchlaufen, wo man vor Jahren schöne Erfahrungen gesammelt hat!!!

Bei etwa Kilometer 16 kreuzten wir die 10-Kilometer-Strecke, bzw. rannte eher eine riesige Menschentraube nun auf unserem Laufweg. Ein Slalomlauf um quatschende Läufergruppen begann. Ich konnte mich zum Glück nach links absetzen, um nicht alle Massen mitnehmen zu müssen. Und dann mussten auch noch ältere Radfahrer auf ihr Recht bestehen. Sie wollten doch glatt mit ihren Rädern durch die laufende Masse. Zu ihrem Glück entschieden sie sich, mich noch vorbeizulassen.

An Trinken war bei dieser Masse auch nicht mehr zu denken. Die Versorgungsstationen waren so von 10km-Läufern belagert, dass kein Durchkommen mehr war. Sie tranken als ob sie noch zig Kilometer vor sich hätten.

So ging der Lauf weiter. Dem Ziel immer näher kommend. Auf dem letzten Kilometer (auf der Jahnallee) war noch mal ein Endspurt drin. Ich sah schon das Ziel, nur noch eine Kurve!

Die Zielgasse war wieder gesäumt von riesigen Menschenmassen, die die Läufer anfeuerten. Und endlich rannte ich bei einer Zeit von 1h 38min 6sec über die Ziellinie. Zwar keine neue Bestzeit, aber unter 100 Minuten.

Gleich darauf kam Andreas ins Ziel - huuuaaaahh - kleiner Scherz. Gleich darauf kam Andreas mit Getränken auf mich zu. Er hatte seine Bestzeit verbessert. Er schaffte den Halbmarathon in einer Zeit von 1h 23min 40sec.

Wir waren froh den Lauf bei dieser Hitze überstanden zu haben.

Zusammenfassend war das ein zufrieden stellender Lauf. Die Organisation war hervorragend. Wegen der Hitze richtete man aller 2,5 km Versorgungsstationen ein. Es waren genügend Helfer im Einsatz, die einem das Wasser reichten. Der einzige Reinfall in diesem Jahr war das Teilnehmer-T-Shirt. Damit haben die Veranstalter von vielen Teilnehmern nicht den Geschmack getroffen.

 

Steffi und Andreas

 

Läuferzitat:    "Was nützen die besten Laufsocken - schneller wird man dadurch auch nicht!!!"

 

Zusammenfassung:  Steffi               AK 20-29       1 / 146

                                                 Gesamt          9 / 519 (Frauen)

 

                            Andreas         AK 20-29       13 / 373

                                                Gesamt          27 / 1541 (Männer)

 

19.04.2009

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