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22.5.2012 | 0:23

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7. Mt. Everest Treppenmarathon 16/17. April 2011

Mt. Everest Treppenlauf 2011

Vorbereitung: 2010 super, 2011 von Schnee- Motivationslosigkeit, Prüfungen und Krankheit geprägt.

Wille: war immer da, nur im März verließ er mich, In der Woche vor dem MET war er trotzdem so stark wie Nie: Ich kann das schaffen!

Der Tag: scheiß Tag, fühl mich nach dem Aufstehen nicht gut, viel zu müde....

Das Wetter:  geiles Wetter, nicht zu warm und nicht zu kalt. Sonne schaut auch ab und an vorbei.

Der Start: relativ unspektakulär, Mutzusprüche von Mareno: Danke J

Die erste Runde: Oh Gott, das 100 mal ...., ab diesem Moment denke ich nurnoch in den geplanten 10er Runden

Runde 1-10: Mensch geht das gut, ich gucke nicht auf Uhr oder dergleichen, ich laufe nur.

Runde 11-20: Dito. Ralf besucht mich mit seinen Kindern, ich freu mich über den Überraschungsbesuch: Danke! Ich fange an die Wendepunkte zu gehen, weil möchte Kräfte sparen, auch wenn es jetzt so gut läuft.

Verpflegung: Jede Runde Obst und Kohlenhydrate - Getränk

Runde 20 -25: Wie jetzt  - Was jetzt, schon so weit, echt jetzt? Ich freu mich. Unterlasse aber jetzt mein Treppab gerase, das kann ich ganz gut, ist ja aber noch weit: also ruhig Blut Treppab.

Runde 25 – 30: Getränk und Essen bekommt mir nicht mehr, alles was ich zu mir nehme verursacht langsam Übelkeit.

Runde 30: ich geh das erste mal raus, Nachtfertig machen, muss was essen. Käsestulle, schmeckt gut. Kurze Pause. Weiter gehts.

Runde 31: Könnt heulen. Mir ist Kotzübel.

Runde 32 – 38: Der Tipp nurnoch Tee zu trinken hilft, dazu esse ich jede Runde eine Salzstange. Muss aber bald was richtiges Essen.

Runde 39: raus zur Pause, trinke Brühe um zu testen. Pause zum rutschen lassen.

Runde 40: weiter gehts, Treppab: mir ist schlecht, sieht man mir wahrscheinlich auch an. Treppauf, oh mann ist mir schlecht. Pause bei den Sanis an der Hälfte, lecker Tee. Mir geht es langsam besser. Ein paar begleiten mich nach oben, der Touristaffelstart kommt uns dabei entgegen, ich quatsche mit dem Arzt. Soll mich ausruhen, mindesten 2 Stunden, dann kann ich es weiterprobieren. Ich lass mich massieren. Ich trinke einen gezuckerten Tee, der ein wenig den Magen beunruhigt. Ich entscheide mich für Aufgabe, ich kenn doch meinen Körper. Ich verlasse die Wettkampfstätte mit Samu, die Straba bringt uns nach Hause, fragende Blicke des Partyvolkes, ein sehr angetrunkener Jugendlicher sieht in mir einen Teletubbi (rote Jacke und rote Mütze), mir geht es langsam wieder besser, doch der Schein trügt.  Ich bin froh Aufgegeben zu haben, denn an der Treppe wär das nicht gut aufgehoben gewesen. Ich kenn mich doch. Zum Glück.

 

weiter mit der Checkliste:

Massage : Sehr gut. Toll........

Arzt/Sanis: Sehr nette Leute, der Tee war echt lecker.

Für die Statistik: 40 Runden, 8h 09 min. Garnicht mal so schlecht, obwohl mir schlecht ;-) .

Wettkampf ? echt top. Sehr familär. gute Versorgung. Nette Leute.

Enttäuscht ? – Klar. Ein bisschen. Aber hey, ich hab 40 Runden geschafft!

Um eine Erfahrung reicher ? – Klar. Hätt ich mir aber schon vorher denken können.  

Glücklich ? – Ja.  Jetzt schon.

Schmerzen? – Ich kann Laufen wie ein Pinguin, habe ich mir aber schlimmer vorgestellt. Wären die Beine nicht würde ich mich fit wie ein Turnschuh fühlen ;-).

Mt. Everest 2012? -  vielleicht ein Jahr Pause, wenn nicht 2012, dann 2013, nee geht nicht, da schreib ich Diplom, also doch 2012?  Der Gipfel wartet auf mich.

Ich habe keine Ultralauf oder Marathon - Erfahrung, das habe ich hier Ernährungstechnisch gemerkt, dennoch war mein Wille stark,nur der Magen nicht. Daran werde ich arbeiten, Essen muss man trainieren, gern wär ich weiter gelaufen wenn die Sache mit dem Magen nicht gewesen wäre. Ich bin traurig, dass ich nicht die Dämmerung erlebt habe, denn auf die habe ich mich so sehr gefreut.

Ob ich es geschafft hätte steht in den Sternen, zumindest wollte ich es ;-) .

Ich schreibe es nocheinmal: Ich habe ein Ziel, das ist der Gipfel und den möchte ich früher oder später erreichen!

 

Bilder folgen....

 

Jetzt erstmal schön Beine baumeln lassen und dann steh ich den Radportlern im Lausitzcup zur Seite ;-)

 

18.04.2011
Von: Josefin Städter

Kommentare

4 Kommentare
Bobo schrieb am 26.04.2011 14:22 email homepage

40 Runden 8h, das muss erstmal einer nach machen.

so lange einer so anstrengenden Tätigkeit nachgehen, das spar ich mir noch lange auf smile

Ich finds einfach nur hammer zwinker

Andreas Krämer schrieb am 22.04.2011 21:26 email homepage

Hi Josi,

40 Runden sind eine starke Leistung! Da scheitern mit Sicherheit gaaaanz viele Leute an dir! Kopf hoch, beim nächsten Mal gehts dann bis ganz "hoch"!

Vielleicht findest du ja Unterstützung in weiteren Kopfjaegern - ich hab da schon was im Hinterkopf...

Drücker Andreas

AnniSchiller schrieb am 19.04.2011 08:13 email homepage

Wow- Josi!! 40 Runden!!!!!!!!!! Du bist suuuuuuuuuper!!

DerAlteMann schrieb am 18.04.2011 18:31 email homepage

Josi, Du hast angefangen und das ist aller Ehren wert. Beenden wirst Du es auch noch - irgendwann! Dann, wenn der Kopf stärker ist als der Bauch.

 

Nochmal ein fettes "Daumen Hoch!" für Dich.

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