Crossrennen in Hohenbocka
An diesem Wochenende stand ursprünglich ein Crosslauf und das Crossrennen in Hohenbocka auf dem Programm. Da ich am Donnerstag und Freitag noch meine Läuferqualitäten austestete hatte ich dann am Samstagmorgen Muskelkater. So entschloss ich mich kurzfristig mein Laufwettkampf abzublasen und nur das Crossrennen in Angriff zu nehmen.
Ursprünglich sollte unser Kopfjaeger Team in Form von Schnie und mir an den Start gehen. Schnie entschied sich wegen es Wetters gegen einen Start und so machte ich mich allein auf ins Brandenburgische Hohenbocka. Das Wetter war recht stabil, ein paar Flocken kamen vom Himmel, die Temperaturen hielten sich im einstelligen Bereich unter 0 auf.
Das Auto geparkt machte ich mich auf um zu Start/Ziel zu kommen. Vom Parkplatz waren es ca. 400 m bis zum Aussichtspunkt wo das Zelt für Anmeldeformalitäten aufgeschlagen war. Wegen geringer Teilnehmerzahl beim 30 km Rennen (1 Fahrer) entschied ich mich für die kurze Distanz in Form von 15 km. Nach wenigen Minuten befand ich mich auch schon wider am Auto und machte mich und mein Rad Sattelfest. Dabei suchte ich verzweifelt meine lange Hose. Diese war dann allerdings nicht in der Tasche sondern zu Hause auf dem Sofa. Letzten Endes blieb mir nichts anderes übrig als mit meiner kurzen Lampre - Profihose (!!!) Hose das Rennen zu bestreiten.
Pünktlich um 14 Uhr fiel der Startschuss. Es galt 6 Runden á 2,5 km zu absolvieren. Nur ca. 15 Fahrer groß war das Feld. Gleich vom Start weg setzten sich 2 Fahrer aus der Crosser Hochburg Kleinmachnow ab. Ich folgte den beiden konnte aber nicht lang das Tempo gehen. Wenig später fuhren beide Solo und ich schnappte mir den älteren der beiden. Ab jetzt wurde das Rennen einsam und ich spulte meine Runden ab. Nur am Ende der Runde galt es einmal vom Rad zu steigen, über den Baumstamm zu springen und seinen Transponder an die schwarze Wand zu halten. Da mir vor dem Rennen 4 Runden angekündigt wurden dachte ich bei der 4. Runde das Rennen sei vorbei und ich stieg gemütlich vom Rad und unterhielt mich mit der Frau an der schwarzen Wand. Doch nichts war diese meinte es gebe noch eine weitere Runde. Also schnell auf´s rad und weiter. Nach dieser Runde fuhr ich dann gleich weiter um nicht wider Zeit zu verlieren und womöglich mein 2.Platz auf´s Spiel zu setzen. Dann war endlich Schluss und ich war mir nun sicher dass das Rennen 6 Runden lang war.
Nach dem aufwärmen in der Schutzhütte und einer warmen Suppe folgte die Siegerehrung. Am Ende wurde ich erster in meiner Altersklasse und 2. In der Gesamtwertung. Belohnt wurden die Strapazen mit 2,5 kg Nudeln und einem Pokal sowie einer Urkunde.
Trotz der niedrigen Teilnehmerzahl bin ich mit meiner Crossstatistik zum wiederholten Mal zufrieden. Beim Sieger handelte es sich um einen U19 Fahrer aus dem Nationalkader. Insgesamt eine sehr schöne Veranstaltung bei der man sich mehr Teilnehmer gewünscht hätte.
Eine schöne Strecke, Transponderzeitmessung, Ergebnisliste kurz nach Rennende, nette Veranstalter und sogar Pokale rundeten das Event ab.
