Raceday Dresden
Am Sonntag, den 28. August stand wieder einmal der alljährliche "Raceday" in Dresden an. Zwar fand dieser nicht, wie letztes Jahr im Rahmen der GCC Serie statt. Ein starkes Fahrerfeld fand sich trotzdem zusammen.
Von den Kopfjaegern gingen Manuela Lindner (69 km) sowie Nino Drosdek und Fran Podlesak (98km) an den Start. Die Strecken führten über teils bergiges Gelände und forderten den Fahrern in steilen Rampen eine hohe Laktattoleranz ab. Pünktlich um 11:45 Uhr fiel in Dresden für die 98 km der Startschuss. Und das bei bestem Wetter (ca. 22 °C und Sonne). Nino und Frank standen zwar relativ weit hinten im Startblock, konnten sich aber schon auf den ersten Kilometern an die Spitze des Feldes setzen. Die ersten 33 Kilometer verliefen relativ flach. Bis auf ein paar Antritte verhielt sich das Feld ruhig. So hieß es, auf die guten Hinterräder zu achten und Kräfte sparen.
Kurz vor Glashütte ging es scharf nach links weg und die erste echte Steigung stand an. Diese schlug dann auch gleich mit zwischenzeitlich 20 % zu Buche und wie zu erwarten zerfiel sofort das bis dahin geschlossene Fahrerfeld. Es bildete sich eine fünfköpfige Ausreißergruppe, von denen drei Mitstreiter jedoch das Tempo im langen Anstieg nicht mitgehen konnten. So verblieben an der Spitze Ronny Tober (Rk Endspurt Cottbus) und Frank. Nino konnte sich gleichzeitig im Verfolgerfeld behaupten. Auf den nächsten Kilometern konnte der Vorsprung der beiden auf ca. 2 Minuten ausgebaut werden. Da die Zusammenarbeit sehr gut klappte und das Verfolgerfeld sie gewähren ließ sollte sich daran auch nichts mehr ändern. So standen am Ende 65 Kilometer Flucht zur Buche. Auf den letzten Kilometern konnte Ronny Tober seine ganze Erfahrung einsetzen und für Frank blieb der 2. Platz (1. AK). Nino konnte sich vor dem Ziel mit einer Soloflucht von den restlichen Verfolgern absetzen und schaffte einen starken 3. Platz (2. AK). Damit konnte er sich nach dem „Wehlener Bergradrennen“ schon wieder eine Podestplatz in einem gut besetzten Rennen sichern!
Das gute Abschneiden der Kopfjaeger konnte dann noch mit einem 10. Platz von Manuela über die 69 km abgerundet werden. Positiv war zudem, dass am Ende auch keine Massage mehr nötig war, da das Kopfsteinpflaster in Dresden sowieso alles komplett einmal durchgeschüttelt hat. ;-)

