Schleizer Dreieck (GCC)
Manuela´s Erfahrungen beim German Cycling Cup
Nachdem ich im letzten Jahr zum ersten Mal beim Jedermannrennen "Rund um die Nürnberger Altstadt" - einem Jedermannrennen aus der Serie des German Cycling Cup - teilgenommen und Rennluft geschnuppert hatte, hat mich nun endgültig das Rennfieber gepackt. So habe ich mir für das Jahr 2011 einiges vorgenommen und mich (bisher) für vier Rennen des GCC angemeldet.
Am 29.05.11 fand am Schleizer Dreieck das dritte Rennen des GCC statt, bei welchem die 145 km und die 74 km gewertet wurden. Ich hatte mich für die 74-km-Strecke angemeldet und nach dem flachen Kurs am vergangenen Sonntag in Berlin, war mir ob der 950 Höhenmeter und der geforderten Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/h etwas mulmig zumute, zumal auch noch ein ziemlich kräftiger Wind wehte. Um 09.00 Uhr fiel der Startschuss für das ersten Rennen über 145 km. 15 Minuten später wurden auch die Starter über die 74-km-Strecke - im wahrsten Sinne des Wortes - auf die Rennstrecke geschickt. Von der Start-/Zielgeraden über die Querspange des Schleizer Dreiecks ging es auf der B 282 Richtung Gefell. Die ersten Kilometern bis Tanna ging es gut voran und auch der nachfolgende Anstieg Richtung Gefell war noch relativ problemlos, auch wenn meine gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit darunter ziemlich gelitten hat. Etwas Zuversicht gab mir die dann folgende Abfahrt nach Hirschberg, welche aber schon mit dem nächsten Anstieg zunichte gemacht wurde.
Mit dem Besenwagen im Nacken ließen sich zwar nochmal etwas Kräfte mobilisieren, genutzt hat mir das leider nichts mehr. Auf etwa der Hälfte der Strecke hat mich - und auch so einige andere nach und vor mir - das Schlussfahrzeug überholt. Nichtsdestotrotz ging es (wenn auch ziemlich enttäuscht und wütend) unvermindert weiter, <//span>was sich am Ende (wie sich im Nachhinein erst herausstellen sollte) doch noch bezahlt gemacht hat. Einziger Wermutstropfen in diesem Augenblick: Man kann sich den ein oder anderen Blick auf eine sehr reizvolle Umgebung, wie beispielsweise die Bleilochtalsperre gönnen, welche man im Rennen leider kaum bewusst wahrnimmt.
Unterstützt durch die zahlreichen Zuschauer an der Strecke und angetrieben vom Ehrgeiz, mit einer einigermaßen akzeptablen Zeit anzukommen, erreichte ich nach 3 Stunden 18 Minuten das Ziel, was Platz 20 von 23 (AK 5 von 5) bedeutete. Offenbar hat der Veranstalter die geforderte Mindestdurchschnittsgeschwindigkeit im Nachhinein auf 20 km/h korrigiert, da ansonsten zuviele Teilnehmer "auf der Strecke" geblieben wären.
Mein Fazit: Ein sehr anspruchsvolles und gerade deshalb auch sehr schönes Jedermannrennen des German Cycling Cup, welches gut organisiert ist. Und ein weiterer Eintrag in meinen Kalender im Jahr 2012, mit einem - hoffentlich - etwas besserem Ergebnis.
