6. Scan Haus Cup in Marlow

Erstellt von Michael Rinke | |   Straßenradsport/Rennradsport

Am Samstag starteten Franco und ich beim Bergkriterium (35 Runden - 49 km) für die C-Klasse.Auf dem engen Kurs ging es auf einer Seite runter und auf der Anderen wieder hoch. Der Huggel war auch noch geschmückt mit Kopfstein.Wir beide standen zum Start in der ersten Reihe, grundsätzlich also eine gute Ausgangsposition. Zum Startschuß bewegten sich etwa 45 Fahrer fort, wir wurden durchgereicht da es uns Beiden nicht gelang die Pedale mit den Schuhen zu füllen.In den letzten Reihen war der sehr anspruchsvolle Kurs schwer zu fahren. Wir konnten uns nur langsam nach vorn arbeiten, da die ersten Runden sehr sehr straff angegangen wurden. Nach einigen Runden konnten sich 15 Fahrer vorn absetzen. Franco setzte aus unserer Gruppe allein nach und schaffte nach langer Alleinfahrt den Anschluss. Meine Gruppe zerfiel von Runde zu Runde. In der 18 Runde wurden wir von der 6 Köpfigen Spitzgruppe überrundet. Ich konnte mich in dieser festsetzen und fuhr mit den sechs allein zu Ende. Axel Sinske setzte sich aus dieser Spitzengruppe noch ab und schloss auf Francos Gruppe auf. Durch diese Überrundung verpasste es Franco zum Zielsprint anzusetzen und rollte ohne Sprint als 5. seiner Gruppe und 11 gesamt im Ziel ein. Wenige Sekunden kam ich als 17. über den Strich.Im späteren Jedermannrennen konnte sich Jan über einen 10. Platz freuen.Am Sonntag eröffnete Jan den Tag beim Jedermannrennen mit einem 20. Platz. Der Reifendruck war doch zu hoch für das verlegt Kopfsteinpflaster kurz vor dem Ziel. Er ist dadurch eine Erfahrung reicher. Das Feld der Einzelstarter wurde durch das Team Westpoint kontrolliert.Naja, man sieht sich immer mehrmals im Jahr. <img src="https://www.kopfjaeger-sports.com/typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/InsertSmiley/smileys/0002.gif" alt="Smiley" />Zur Mittagszeit durften wir mit den schnellen Jungs ein paar Kilometer kurbeln.LKT, KED Bianchi, Stevens und Stadler hatten die meisten Vertreter im 112 Mann Feld.Lernfähig wie wir sind, standen wir zum Start eingeklickt und uns an der Bande festhaltend bereit. Die ersten Kilometer wurden entspannt angegangen. Hier und da paar Attacken, aber insgesamt ein fahrbares Tempo. Die Hoffnung kam auf, dass es so bleiben könnte! Nach 25 km wurden diese Gedanken durch Laktat in jeder Körperecke vertrieben. KED Bianchi öffnete eine qualvolle Windkante. Franco war wieder viele Reihen vor mir und ich, wieder zu weit hinten, hechelte meinen vorderen Hinterrädern hinterher. Einige von diesen wurden zu langsam, Löcher rissen, ich trat was die Schenkel hergaben und umfuhr einige Fahrer um wieder zum nächsten Hinterrad zu gelangen. Das Tempo sank wieder langsam. Es hatte sich ein Grupetto mit etwa 20 Fahrern gebildet. Bis zum Ende der ersten Runde wurden weitere Fahrer aufgesammelt und die Gruppe wuchs auf bis zu 30 Fahrer. Erstaunlicherweise waren hier in der Gruppe nicht nur C-Wanzen zu identifizieren. Viele aus der Gruppe fuhren in Marlow zu ihren KFZ. Ich entschied mich in der verbliebenen Gruppe zu bleiben und die letzten 30 km mit dieser noch zu fahren. Aus dem noch verblieben Hauptfeld (40 Mann) konnten sich noch etwa 15 Fahrer absetzen. Zum Abschluß sollten in Marlow noch 2 Ortsrunden gedreht werden.Das Feld wurde vor Marlow angehalten, da es mehr als 3 Minuten Rückstand hatte. Hier musste es 5 Minuten ausharren bis die Spitzengruppe die Ortsrunden beendet hatte. Das restliche Feld durfte auf den verbliebenen 1,5 km die Plätze ausfahren. Franco rollte hier als 34 rein. 2 Minuten dahinter kam unsere Gruppe an und ich wurde als 59. gewertet.