Kottmar und zurück in zwei Tagen

Erstellt von Martin Herrmann | |   Mountainbiking | Tour

Ein Wochenende wie es sich ein Radfahrer wünscht: Rad fahren in lustiger Gesellschaft, essen, schlafen, Rad fahren. Nachdem wir am 22.04.07 mit Franco und Mareno in Cottbus eine gute Vorstellung abgegeben haben ging es an diesem sonnenverwöhnten Wochenende (28.04.-29.04.07) von Salzenforst nach Walddorf bei der traditionellen Kottmartour. Der etwas verzögerte Startschuss wurde letztendlich von einem übervollen Schlauchlosreifen mit einem lauten Kanll gegeben und das Fahrerfeld aus 15 Leuten setzte sich in Bewegung. Auf dem Spreeradweg ging es bis Cunewalde, wo Andreas Dimmel seinen noch jungfräulichen Radweg vor der offiziellen Eröffnung am 12.05.07 vorstellte. Wir nahmen den neuen Radweg durch das traumhafte Cunewaldaer Tal unter unsere grobstolligen Reifen und füllten die verbrauchten Kalorien später am Sohländer Stausee (unsportlich mit Pommes und Kollegen) wieder auf. Weiteres Nahrungshighlight war traditionsgemäß das Eis in Ebersbach.

Die "Jugend" rollte zum Kottmar vor, rutschte diesen geradezu hinauf (noch war ich eher oben als Micha - vielleicht beim nächsten Mal ;-) ), trank Radler und begab sich anschließend in die Pension Pufe um den Abend ausklingen zu lassen. Markus war es sehr Recht, dass dieser Tag erstmal keine Radkilometer mehr bereit hielt. Unsere Erzeugergeneration war ein wenig undisziplinierter und rollte erst in der Dämmerung mit einigen Maß Schwarzbier im Blut vom Kottmar. Nach dem üppigen Abendbrot (ja die Tour war sehr essenlastig) vor der herrlichen Kulisse des Zittauer Gebirges im idyllischen Walddorf gings ins Bett um am Sonntag wieder nach Hause. Sehr schön, dass Ulbe und Titte am Abend auch den Weg zu uns fanden um ein wenig Blödsinn mit uns zu quatschen.

Die Heimfahrt fand ebenfalls, wie in den letzten Jahren erprobt, generationsgetrennt statt und führte Markus, Andreas, Henry, Micha und mich durch die wunderschöne Oberlausitz. Wir überquerten wieder bei herrlichem Sonnenschein, der uns nach dem frischen Morgen auftaute auf abgelegenen Feld- und Waldwegen Bieleboh, Kälbersteine (schaut ins Gipfelbuch!) und Mönchswalder Berg bzw. den Hohwald. Wir waren uns einig, dass wir öfter so rocken sollten - es lief wirklich rund! Unsere positive Energie hat Steffi offensichtlich auch erreicht -  sie  lief einen schnellen Halbmarathon an der Elbe wurde 3. in Ihrer Altersklasse und ließ 89 Mitläuferinnen hinter sich - Respekt Kleine!!!